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20. Februar 2019

Kurz, aber oho

Auch kurze Strecken können es manchmal ganz schön in sich haben. Dabei ging es eigentlich nur vom Hersteller im niedersächsischen Drochtersen zum Werk des bekannten Chemieunternehmens im gerade einmal 16 Kilometer entfernten Stade. Für diesen Transport von zwei Behältern des Chemie-Riesens DOW mussten jedoch Vorbereitungen getroffen werden, die insgesamt rund einen Monat Planung in Anspruch nahmen.

Natürlich stand zunächst einmal die Streckenprüfung an, dann folgte die Erledigung der notwendigen Formalitäten. Nachdem es grünes Licht der Behörden gab, ging es auf der Straße dann in die Detailarbeit. Auf der gewählten Route mussten Ampeln gedreht und Schilder abmontiert werden. So konnten die beiden Sattelzüge mit ihrer jeweiligen Gesamtabmessungen von 18,5 Meter Länge, 5 Meter Breite und 5,50 Meter Höhe reibungslos und ohne Verzögerungen ihr Ziel erreichen.

Zum Einsatz kamen dabei zwei dreiachsige Sattelzugmaschinen sowie ein zwei- und ein dreiachsiger Flachbett-Auflieger, auf denen der jeweilige Behälter gut gesichert transportiert wurde. Mit einem Gesamtgewicht von je 34 Tonnen brauchten die beiden Sattelzüge Stunden für eine Strecke, die ein Autofahrer bei normalem Verkehr in cirka 20 Minuten zurücklegt.

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