Glossar

...don´t worry, be heavy!

Der unternehmensweite Slogan soll die Philosophie zum Ausdruck bringen. Wir signalisieren, dass alles rund um den Schwertransport bei unseren Kunden und Partner in guten Händen ist. Dieses betrifft die Abwicklung als auch den Transport vom LKW, über die Schiene bis hin zur See- und Luftfracht für heavy goods...

aaS
amtlich anerkannter Sachverständiger

ABE
allgemeine Betriebserlaubnis 

AEO
Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO)
Ein Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter besitzt einen besonderen Status: Er gilt als besonders zuverlässig und vertrauenswürdig und kann dafür besondere Vergünstigungen im Rahmen der Zollabfertigung in Anspruch nehmen. 

ATA
Nummer die dem Zoll sagt, hier wurde eine Ware zum Import signalisiert und es folgt ein Anschlusszollverfahren (ATC für Verzollung, MRN für T1, oder aktive Veredelung etc.).

ATB
Gestellungsbuchnummer – diese Nummer wird vom Zoll vergeben, unter dieser Nummer ist die Ware beim Zoll eingetragen und wartet auf das nachfolgende Zollverfahren (Verzollung, Verwahrerwechsel, Veredelung oder T1).

ATC
Nachdem die Ware verzollt wurde bekommt sie vom Zoll den Status Freigut und die sog. ATC Nummer; Bsp.:  AT/C/40/123456/02/2007/4851 (21 Zeichen in 7 Feldern; AT steht für das deutschlandweite IT Zollsystem Atlas);
wobei AT/C für die Belegart steht (in diesem Fall Einzelverzollung für den freien Verkehr); 40 steht für die Zahlenkennung der Belegart; dann folgt die laufende Nummer (123456); gefolgt vom Monat (02); gefolgt vom Jahr (2007); gefolgt vom Code der bearbeitenden Zollstelle (4851; HZA HH Hafen);

BE
Betriebserlaubnis

BF2
privates Begleitfahrzeug mit ein oder zwei gelben Rundumleuchten

BF3
privates Begleitung wie BF2 plus Wechselverkehrszeichenanlage

BFLA-StVO
Bund-Länder-Fachausschuss zur Strassenverkehrsordnung

BSK
Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten

FIN
Fahrzeugidentifizierungsnummer

Gestellung
Gestellung ist die Mitteilung eines Gestellungspflichtigen gegenüber der zuständigen Zollbehörde, dass eine Ware zur zollamtlichen Abfertigung vorliegt; nach der Zollverordnung gibt es keine Formvorschriften, die Mitteilung kann in beliebiger Form erfolgen. Selbst die mündliche Aussage:"Es sind Waren eingetroffen." gilt als Gestellung. Werden allerdings Waren versteckt oder verheimlicht, beispielsweise durch besonders angebrachte Vorrichtungen, dann gelten diese erst als gestellt, wenn der Zöllner direkt auf diese Waren hingewiesen wird .Als "versteckt" gelten Waren, die an ungewöhnlichen Orten transportiert werden, als "verheimlicht" Waren, die in einer speziell angefertigten Vorrichtung transportiert werden, beispielsweise ein doppelter Boden oder ein präparierter Tank.
Gestellungspflichtig ist derjenige, der die Ware transportiert, also beispielsweise ein LKW Fahrer, der Waren außerhalb der zulässigen Mengen oder Werte über eine Grenze hinweg transportiert.
Die Gestellung muss nicht physisch erfolgen. Die Ausfuhrzollstelle kann auf Antrag auch eine Gestellung außerhalb des Amtsplatzes zulassen. Hierbei handelt es sich um eine Vereinfachung der Abfertigung, die im Handel heute die Regel darstellt.
Der Begriff wurde durch den EU-weit geltenden Zollkodex geprägt, der die gesetzliche Grundlage für alle Zollverwaltungen der EU bildet.
Zusätzlich wird der Begriff Gestellung auch in der Speditionsbranche verwendet. Er soll vermitteln, dass hier das Import- bzw. Exportgut in einen dafür geeigneten Transportbehälter, z. B. Überseecontainer, übergeben wird. Dieser erwirbt einen zollrechtlichen Status, z. B. importseitig verzollt, sofern der Importeur „gestellungsbefreit“ ist.

GST
Großraum- und Schwertransport

Hebetechnik
Im Rahmen von Gesamtprojekten entladen wir das Transportgut nicht nur ebenerdig, sondern sorgen auch für die notwendige Hebetechnik, falls sich der letztendliche Bestimmungsort der Ladung oberhalb der Höhe „0“ befindet. 

Innenlader
Vielseitig einsetzbares Spezialfahrzeug, z.B. für den Transport von Betonteilen, aber auch u.a. für Seitenwände von Straßenbahnen. Die Ladefläche beträgt 9,5 m, die Nutzlast liegt bei max. 28 Tonnen.
Ein grosser Vorteil bei diesen Fahrzeugen ist, dass sehr breite Güter hochkant verladen werden können und damit nicht transportgenehmigungspflichtig sind, sofern es die Ausmaße zulassen.

Kipper / Kippfahrzeuge
Diese Fahrzeuge setzen wir für den Transport von losen Gütern ein, die bei der Entladung keine spezielle Technik benötigen. Unsere Kipper haben eine Ladekapazität von 29 Tonnen oder 28 cbm.

Kesselbrücke

Spezielle Tiefbettauflieger mit der Möglichkeit das Transportgut innerhalb der Außenträger auf sog. Trafo-oder Trägerleisten zu stellen. Damit verringert sich die Transporthöhe.

Ladungssicherung
Wir übernehmen gerne Ihren kompletten Bereich der Ladungssicherung. Neben der reinen Verladetätigkeit haben wir immer das entsprechende Verzurrmaterial, wie Gurte, Antirutschmatten etc. Unsere Fahrer werden in regelmässigen Abständen geschult.

LZA
Lichtzeichenanlage

Megatrailer
Spezialfahrzeuge mit einer durchgängigen nierdrigen Ladehöhe von ca. 1,10m auf einer Länge von 13,60m, je nach Art des Aufliegers kann dieser auch teleskopiert werden und dient damit zum Transport überlanger Güter.

MRN
Movement referencenumber – die sog T1 Nummer , die wird nach Eröffnung des T1 beim Zoll durch den Zoll generiert, Merkmal ist das M am Ende der Nummer ; Bsp:: 07DE330212345678M9
07 = Jahr; DE = Land; 3302 = Abgangszollstelle (hier: Frankfurt am Main/Fracht);
12345678M9 = variable Nr
Ein ""M"" an der vorletzten Stelle kennzeichnet ein bereits eröffnetes Versandverfahren. Ein ""A"" an der vorletzten Stelle kennzeichnet ein Versandverfahren, dass jedoch erst durch die zuständige Abgangszollstelle in den endgültigen Status - mit ""M"" gekennzeichnet - überführt wird.

NCTS
NCTS (New Computerized Transit System) ist ein computergestütztes Zollsystem.
Es ermöglicht die Abwicklung des gemeinschaftlichen/gemeinsamen Versandverfahrens (u.a. T1) unter zu Hilfenahme der elektronischen Datenverarbeitung.

Paragraph 18 (§18 StVO)
Autobahnen (Zeichen 330) und Kraftfahrtstrasse (Zeichen 331):… Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht höher als 4m und nicht breiter als 2,55m sein. Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,60m sein.

Paragraph 22 (§22 StVO)
Ladung
(1) Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
(2) Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m sein. Fahrzeuge, die für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, dürfen, wenn sie mit land- oder forstwirtschaftlichen Erzeugnissen oder Arbeitsgeräten beladen sind, samt Ladung nicht breiter als 3 m sein. Sind sie mit land- oder forstwirtschaftlichen Erzeugnissen beladen, dürfen sie samt Ladung höher als 4 m sein. Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,60 m sein.
(3) Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht nach vorn über das Fahrzeug, bei Zügen über das ziehende Fahrzeug hinausragen. Im Übrigen darf der Ladungsüberstand nach vorn bis zu 50 cm über das Fahrzeug, bei Zügen bis zu 50 cm über das ziehende Fahrzeug betragen.
(4)   Nach hinten darf die Ladung bis zu 1,50 m hinausragen, jedoch bei Beförderung über eine Wegstrecke bis zu einer Entfernung von 100 km bis zu 3 m; die außerhalb des Geltungsbereichs dieser Verordnung zurückgelegten Wegstrecken werden nicht berücksichtigt. Fahrzeug oder Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1 m über die Rückstrahler des Fahrzeugesnach hinten hinaus, so ist es kenntlich zu machen durch mindestens
1.eine hellrote, nicht unter 30 x 30 cm große, durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne,
2.ein gleich großes, hellrotes, quer zur Fahrtrichtung pendelnd aufgehängtes Schild oder
3.einen senkrecht angebrachten zylindrischen Körper gleicher Farbe und Höhe mit einem Durchmesser von mindestens 35 cm.
Diese Sicherungsmittel dürfen nicht höher als 1,50 m über der Fahrbahn angebracht werden. Wenn nötig (§ 17 Absatz 1), ist mindestens eine Leuchte mit rotem Licht an gleicher Stelle anzubringen, außerdem ein roter Rückstrahler nicht höher als 90 cm.

Paragraph 29 (§29 (3) StVO)
Ausnahmegenehmigung (Erlaubnis) nach §29 StVO, genehmigt den Betrieb von Fahrzeugen, die nicht den Maßen und/oder Gewichten bzw. Achslasten der StVZO entsprechen, sie regelt also das Verhalten im Straßenverkehr dieser Fahrzeuge; dieser Erlaubnis wird nicht ausschließlich für beladene Fahrzeuge, sondern im Einzelfall auch für Leerfahrten benötigt, wenn hierbei die Maße, Gewichte oder die Kurvenlaufeigenschaften bzw. die Sicht des Fahrzeugführers beeinträchtigt werden.

Paragraph 46 (§46 (1) 5 StVO)
Ausnahmegenehmigung (Erlaubnis) nach § 46 StVO (lademaßbezogen), hier werden Abweichungen von den §§18 und 22 StVO gewährt

Paragraph 70 (§70)

Ausnahmegenehmigung (Erlaubnis) nach §70 StVZO (fahrzeugbezogen), hier werden Ausnahmen von den §§32, 32d und 34 StVZO genehmigt

Paragraph 70 Genehmigung (§70, StVZO)
Dies ist die technische Grundgenehmigung für Spezialfahrzeuge, ohne diese dürfen Fahrzeuge die die Abmessungen der §§ 32 und 34 der StvZO überschreiten nicht am Straßenverkehr teilnehmen

Planenjumbotrailer (Big Box, beplanter Semi)
Spezialfahrzeug für den Transport von Gütern bis zu einer Breite von ca. 4,50m unter Plane, d.h. die Güter werden unter einem festen Planenaufbau transportiert und so vor Nässe geschützt. 

Polizeibegleitung
Kann von den Genehmigungsbehörden bei Überschreitung bestimmter Gewichtsgrenzen oder Ladungsabmaßen vorgeschrieben werden.

RGST
Richtlinie zum Antrags- und Genehmigungsverfahren für die Durchführung von Großraum- und Schwertransporten; wurde vom Bundesverkehrsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bund-Länder-Fachausschuss StVO erlassen; die RGST verfügt über sieben verschiedene Teile, die sich wie folgt gliedern :
1.Hinweise für das Erlaubnis- und Genehmigungsverfahren
2.Antrags- und Bescheidformular
3.Allgemeine Auflagen
4.Auflagenkatalog (spezielle Auflagen)
5.Tabellarische Darstellung der Fahrauflagen
6.Graphische Darstellung der Fahrauflagen
7.Ansprechstellen der Polizei

Semitieflader
siehe Tieflader

Streckenerkundung
werden i.d.R. kartographisch durchgeführt, zur Ermittlung der Fahrtstrecke, die im Antragsformular der Genehmigung nach RGST 1992 eingetragen wird.

Streckenprüfung
erfolgt nach der Erteilung der behördlichen Transporterlaubnis und ist unmittelbar vor Antritt der Fahrt durchzuführen.  Die Streckenprüfung kann elektronisch erfolgen, beispielsweise durch telefonische Kontaktaufnahme mit den Autobahnmeistereien oder durch Abruf des Straßenzustandsberichtes im Internet in den Straßendatenbanken.

Streckenprotokolle
werden nach erfolgter Abfahrung der geplanten Strecke und Vermessung der Durchfahrtsprofile erstellt. Meist als Auflage der Genehmigungsverfahren.  Die Streckenprotokolle werden nach Aufwand abgerechnet und gehen zu Lasten des Transportgutes.

Sperrzeiten
In der Zeit des Berufsverkehres und in Ferienzeiten gelten die sog. Sperrzeiten, in denen GST nicht fahren dürfen (Ausnahme Genehmigung liegt vor); unterschiedliche Vorgaben durch die entsprechenden Behörden in den Einzelgenehmigungen. Die Erlaubnisbehörden können durch die Genehmigungen und deren Auflagen auch die Startzeit auf 20 Uhr oder 22 Uhr legen.

Schüttgut / Schüttgüter
Transportgüter, die bei der Entladung keine spezielle Technik benötigen. Innerhalb unserer Gruppe werden zum Transport von Schüttgütern Fahrzeuge mit einer Nutzlast von 29 Tonnen oder 28 cbm eingesetzt.

Silotransport
Transport von rieselfähigen Produkten. Diese Güter befördern wir in Fahrzeugen mit einer Ladekapazität von 27 / 29 Tonnen und einem Fassungsvermögen von bis zu 57 cbm.

Semitieflader
siehe Tieflader

Spezialtransport
In unseren Dienstleistungsbereichen "Spezial" und "Projekt" haben wir uns auf die Organisation und Durchführung von außergewöhnlichen Transporten spezialisiert und besitzen hierfür neben einem umfangreichen eigenen Fuhrpark auch die Möglichkeit über ein eigenes Versicherungshaus umfassende Transportversicherungen abzuschließen. Daneben besorgen unsere Mitarbeiter selbstverständlich alle notwendigen Genehmigungen und organisieren die Transportbegleitung.

Straßenbahn
Der Transport von Straßenbahnen ist eine unserer Kernkompetenzen. Aufgrund langjähriger Tätigkeiten für die Hersteller von Straßenbahnen besitzen wir sowohl die notwendige Erfahrung für die Durchführung  dieser Transporte, als auch das notwendige Equipment.

StVO
Straßenverkehrsordnung, regelt den Verkehr auf den Straßen

StVZO
Straßenverkehrszulassungsordnung, regelt die betriebliche (technische) Zulassung zum Straßenverkehr

Tieflader
Ein Tieflader ist ein Transportwagen, der vorwiegend zum Transport schwerer oder sperriger Lasten eingesetzt wird. Der Name kommt von der tief liegenden Ladefläche. Dadurch können auch mit hohen Lasten noch Unterführungen und Tunnel durch- und Stromleitungen etc. unterfahren werden und Fahrzeuge einfacher auf einen Anhänger verlastet werden, da die Auffahrtrampe kürzer und/oder flacher gehalten werden kann.

Tiefladeladeauflieger
Siehe Tieflader

Tiefbettauflieger
Ein Auflieger der uns den Transport von sehr hohen Gütern ermöglicht; dabei hat er die Form eines Bettes, nachdem Schwanenhals über der Zugmaschine geht es hinunter zur Ladefläche , die meist ca. 5-9m lang ist und nur eine Ladehöhe von ca. 30cm – 60 cm aufweist, anschließend folgen dann die hinteren Achsen mit dem sog. Tisch am hinteren Ende des Aufliegers. Somit ist der Tiefbettauflieger niedriger in der Ladehöhe als der Tieflader

Telesattel
Ein Telesattel hilft uns sehr lange (> 14m) zu transportieren, dabei wird der Auflieger teleskopiert und kann Längen bis ca. 65m erreichen, wobei es nur sehr begrenzte feste und variable Auflageflächen gibt.

Transportgenehmigung
Bei Transporten, die aufgrund ihrer Maße oder Gewichte außerhalb der Vorschriften des § 29 StVO / § 46 (5) liegen wird eine Transportgenehmigung von den zuständigen Behörden benötigt. Grundlage hierfür bilden die § 18(1) und § 22(2-4) der StVO.

VEMAGS
Verfahrensmanagement Großraum- und Schwertransporte

VÜ-Rili
Verkehrsüberwachungsrichtlinie

VwV-StVO
Verwaltungsvorschrift Strassenverkehrs-Ordnung

Wochendfahrverbot
Das generelle Fahrverbot für alle LKW ab XX to gilt Samstag ab 24 Uhr bis Sonntag 22 Uhr, Ausnahmen nur mit entsprechender Genehmigung (Dauergenehmigungen für Lebensmittel, Blumen)
Das Wochenendfahrverbot für den Schwer- und Spezialbereich gilt für alle LKW die alleine oder mit Ladung ausserhalb der Abmessungen der §§ liegen. Vorgaben je nach Bundesland unterschiedlich.

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