Nachts übers Wasser

Im Zeitraum von September bis Oktober war Universal Transport mit einem multimodalen Transport von Belgien nach Russland beschäftigt.

Insgesamt 30 Behälter, jeder mit einem Durchmesser von 5,7 Metern, wurden per See- sowie Binnenschiff und abschließend per Schwerlast-Lkw nach Lipezk gebracht.

Nach den intensiven Vorbereitungen, inklusive Streckenplanung und dem Einholen der notwendigen Genehmigungs- und Zollunterlagen, konnte die lange Reise beginnen. Der Transport erfolgte in drei Teilen zu je zehn Einheiten. Die Verschiffung wurde über die belgischen Häfen Brügge und Ostende realisiert. Die Transitzeit der Seeschiffe bis ins russische St. Petersburg betrug jeweils eine Woche.

Der zweite Abschnitt der Reise erfolgte ebenfalls über Wasser. Der Weitertransport per Binnenschiff konnte aufgrund der Ausmaße ausschließlich nachts durchgeführt werden, da zu diesen Zeiten die Brücken geöffnet sind. Zehn Tage schlängelten sich die Schiffe Richtung Süden flussaufwärts die Newa entlang, bis sie den Hafen in Kolomna 110 Kilometer südöstlich von Moskau erreichten.

Dort angekommen erfolgte der Umschlag der Komponenten vom Binnenschiff mithilfe von zwei Autokranen auf die bereitstehenden Schwerlast-Lkw. Der letzte Streckenabschnitt führte rund 750 Kilometer auf der Straße Richtung Süden. Auf dem für Schwerlast-Lkw vergleichsweise langem Weg mussten die Kollegen aus St. Petersburg etliche Maßnahmen ergriffen werden, um einen reibungslosen Transport zu gewährleisten. Unter anderem wurden aufgrund der enormen Höhe der Ladung Stromleitungen angehoben, Bäume mussten gekürzt und Straßenschilder entfernt werden. Das volle Programm also an verkehrslenkenden Maßnahmen.

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