Universal transporte Michels GmbH & Co. KG
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Universal Transporte Michels GmbH & Co. KG

Januar 2012 – Universal Transport unterwegs als „Geisterfahrer“.

Oder wie wir in einem Hafen entladen um im nächsten schon wieder auf unsere Ware zu warten.

Das Jahr 2012 war noch nicht einmal ein paar Tage alt, da begann es schon wieder so, wie das vorherige aufgehört hatte. Denn auf unsere noch junge Niederlassung aus Dresden warteten insgesamt 4 schwere Transformatoren auf ihre Beförderung.

Als Mitte Dezember unsere Kollegen beauftragt wurden, die Transporte durchzuführen, begann man direkt mit den Vorbereitungen. Bei der Fahrzeugwahl musste genaustens gerechnet und getüftelt werden, denn so besaß jeder Trafo neben großen Abmessungen auch ein stattliches Gewicht:

1) Trafo 1: 10,4 x 4,5 x 4,1 m - 126 Tonnen
2) Trafo 2:   7,1 x 4,2 x 3,9 m - 96 Tonnen
3) Trafo 3:   8,4 x 2,9 x 4,1 m - 135 Tonnen
4) Trafo 4:   8.4 x 2,9 x 4,1 m - 133 Tonnen

Nachdem die Strecke geprüft und die Genehmigungen beantragt wurden, konnte auch der Einsatz der Begleitfahrzeuge schon einmal eingeplant werden. Schließlich sollten die Transporte direkt Anfang Januar stattfinden. Als man Ende Dezember die Genehmigungen erhalten hatte, stand der Durchführung dann nichts mehr im Wege.

Die beiden Fahrzeuge konnten also kurz nach Jahresbeginn in Dresden anrollen. Mit einer 4-Achs Zugmaschine mit 14-Achs Plateau sowie einer 3-Achs Zugmaschine mit 3-Achs Tiefbett (für die kleineren Radiatoren) konnte die Umsetzung der Transformatoren beginnen. Vom Siemens-Werk in Dresden – wo unsere Niederlassung auch direkt ihren Sitz hat – ging es in den Dresdener Hafen. Zwar sollte dies nicht gerade eine weite Strecke sein, doch auch die hatte es bei einer Transporthöhe von 5,20m in sich. Denn wir konnten den Großteil der Strecke nur mit Mitbenutzung der Gegenfahrbahn bewältigen.

Im Hafen von Dresden angekommen, wurden die Trafos auf die bestellten Schiffe verladen. Diese machten sich dann auf den Weg nach Hamburg, Kiel und Brunsbüttel, wo auch schon wieder unser Lkw wartete. Denn das gleiche Fahrzeug, das den Transformator zum Hafen gebracht hatte, durfte in Brunsbüttel „seine“ Ladung auch wieder aufnehmen. Von dort aus ging es dann die übrigen Kilometer zum Kernkraftwerk. Auch bei dieser Strecke stellten sich uns wieder einige Hindernisse (Bäume und Brücken) in den Weg. Nachdem diese bewältigt waren kamen unsere Lkw am Kernkraftwerk an. Das Ende der Reise war endgültig erreicht und unsere spezielle und vor allem schwere Ware wurde von uns als krönenden Abschluss per Parterrekolonne manuell auf ihr Fundament entladen.

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