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November 2011 – Eine Krananlage zieht um!
Oder wie wir sogar Bäume fällen und Mauern einreißen. Als unsere Niederlassung aus Bad Nenndorf Mitte Oktober den Auftrag erhielt eine demontierte Krananlage aus Polen nach Bremen zu befördern, war schnell klar, dass alle erforderlichen Maßnahmen so schnell wie möglich getroffen werden mussten. Denn insgesamt blieben unseren Kollegen nur ganze 6 Wochen, um das Projekt vorzubereiten und durchzuführen.
Deshalb wurde direkt mit der Streckenfindung begonnen. Von den Ladeorten Konin und Zgorzelec in Polen musste eine geeignete Strecke bis nach Bremen gefunden werden. Hierbei war besonders darauf zu achten, dass die Wegstrecke den unterschiedlichen Abmessungen der Einzelteile gerecht wurde. Denn bei diesem Projekt handelte es sich insgesamt um 19 Fahrzeuge, die die unterschiedlichsten Teile der Krananlage transportieren sollten.
Mithilfe der polnischen Niederlassung aus Poznan konnte man daraufhin die verschiedenen Fahrzeuge einplanen. Gleichzeitig wurden die notwendigen verkehrslenkenden Maßnahmen umgesetzt, die aus der Streckenprüfung resultierten. Denn um mit Gesamtabmessungen von bis zu 49,50 m x 6,60 m x 4,45 m und einem Gesamtgewicht von 122 to. nach Bremen zu kommen, musste noch einiges an der Strecke geändert werden. So ließen wir im Vorfeld einige Bäume fällen und sogar eine Mauer einreißen, damit das Projekt nicht an einer schmalen Kurve scheitern sollte. Weiterhin sprachen unsere Kollegen mit den zuständigen Leitern der Baustellen, die wir auf dem Weg nach Bremen passieren mussten. Hier konnten wir vereinbaren, dass die einzelnen Baustellen während der Durchführung unseres Projektes geräumt werden.
Ende Oktober waren die Vorbereitungen soweit abgeschlossen und das Projekt konnte starten. Jeweils begleitet mit einem BF3-Fahrzeug und zwei Polizeiwagen machten sich die ersten Fahrzeuge aus Konin und Zgorzelec auf den Weg nach Bremen. Neben der teilweise engen Straßenführung, bereitete uns zusätzlich auch das Wetter Probleme. So führte dichter Nebel dazu, dass einige unserer Lkw bis zu neun (!) Nächte für die benötigten 800 Kilometer unterwegs waren.
Nach 6 Wochen und einigen schlafarmen Nächten war es dann aber endlich geschafft. Das 19. und somit letzte Fahrzeug konnte problemlos in Bremen entladen werden. Dort wartete auch schon das Schiff um die gesamte Krananlage nach Fernost zu befördern.
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